Pop-II-Go: Viel Feedback aus Kulturszene

Auf die erste CD der Jugendlichen unseres Kulturprojektes „Grenzenlos in Baden-Baden – Kreativität ohne Limit“, welches vom Bundesprogramm „Kultur macht stark“/POP II GO unterstützt wird, folgten jetzt erste Reaktionen. Das interessante Feedback von Kreativen aus den unterschiedlichsten Sphären des bundesdeutschen Kulturbetriebes zeigt, dass das Talent der Jugendlichen eben auch andere beeindruckt und unsere Arbeit eine gute Richtung verfolgt. Weitere Statements werden folgen, hier eine erste Auswahl prominenter Stimmen. Wir machen auf jeden Fall weiter, denn es klingt bereits jetzt schon sehr gut!

Jürgen Stark, Projektleiter Grenzenlos in Baden-Baden, ein Bündnis aus Kinder- und Jugendbüro der Stadt Baden-Baden, der EurAka Baden-Baden und dem Popbüro Metropolregion Oberrhein (Supérieur Rhin)

Jürgen F. Weißleder

Musikvergnügen Grenzenlos!

„Was den jungen Leuten mit der CD gelungen ist, hat mich begeistert. Man könnte auch schreiben: ‚Stark und echt professionell‘. Das, was hier auf die Ohren kommt, zeigt, was die Kids wollen – und das ist nicht wenig. Nicht wie bei den flachen und endlosen Adaptionen von Spitzentiteln aus den Charts, sondern mit Frische und Spass, kommt uns schon das ‚Sing mit‘ entgegen. Der Titel ‚Ba – Ba – Band‘ ist ein cooler Rap und hat was von den Fanta 4. Beim nächsten Titel ‚Deine Liebe‘ hat mich die besondere Stimme berührt. In ‚Träume träumen lassen‘ sind die Autoren und Komponisten eigene Fragen und Probleme angegangen und haben dazu ihr ‚eine Welt–Credo‘ abgeliefert. Beim ‚Rampenlicht‘-Titelsong bekommt auch das Musikbusiness sein Fett weg. Bruce Arturs Titel ‚New York‘ ist super und ’ne runde Sache. Die aufgezeichnete  ‚Danksagung‘ schließlich kommt aus vollem Herzen. Die gesamte CD ist ein tolles kleines Geschenk für Freunde und Verwandte.“

Jürgen F. Weißleder ist Projektentwickler, Genealoge, Schriftsteller und Poet, hat über 20 Gedichtbände im Eigenverlag veröffentlicht und ist Mitglied der Künstlervereinigung „Les MontmARTrois de Europe- Berlin“. Er lebt in Potsdam/Babelsberg.

Jutta Weinhold

„Es ist gut, wenn sich Jugendliche kreativ mit Musik befassen und eigene Texte plus Musik schreiben. Jede Generation hat ihre eigene Musik und das ist auch gut so. Musik muss der eigenen Mentalität entsprechen und nicht dem Trend oder den Charts. Live auftreten und vor allen Dingen LERNEN ist die Grundvoraussetzung, wenn das Talent da ist. Gesang schüttelt man nicht aus dem Ärmel und auch ein Instrument braucht sehr viel Übung bevor es den Zuhörer berühren kann. Es ist bedauerlich, dass unsere Gesellschaft jungen, kreativen Talenten kaum noch Möglichkeit bietet, von der Kunst zu leben. Nur wenn Musik an erster Stelle steht, bekommt sie die Wertigkeit, die sie braucht. Natürlich ist das schwer heute; leider gibt es keine Clubs mehr in denen man sich als junge Band entwickeln und beweisen kann. Es gibt keine Festgagen und nicht genug Publikum, also bleibt Musik eine zwar schöne aber doch nur ‚Nebensache‘, das finde ich schade und es ist ein großer Verlust für unsere Gesellschaft. Insofern tut das Grenzenlos-Projekt genau das Richtige, es schafft jenen Raum, den die jungen Talente brauchen – und woran sie großen Spaß haben, wie man auf der CD hören kann. Der Anfang ist gut gemacht, jetzt heißt es üben üben üben….!“

Jutta Weinhild ist eine bekannte deutsche Rocksängerin und seit 1969 ein Begriff in der Musikszene. Harte, bodenständige, ehrliche Rockmusik mit unverwechselbarem Gesang, dafür steht sie seit Jahrzehnten. Seit 1994 unterrichtet sie auch in der Musikschule Hanstedt im hohen Norden und leitet einen Gospel-Rock-Chor für kleine und große Talente. Zu ihrem 70. Geburtstag am 19.10. 2017 gibt es eine brandneue CD mit eigenen Songs – sie macht also unaufhörlich weiter mit eigener Musik der Marke „Heavy Weinhold“.

Rainer Lemke

„Kulturförderung ist eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe und ohne das Engagement der Beteiligten undenkbar. Wenn diese, wie hier in Baden-Baden, dann Jugendlichen zugute kommt, die nicht so ohne weiteres in der Lage wären, sich Instrumente, Equipment und Unterricht zu leisten, dann ist diese Förderung umso wertvoller. Man erinnere sich: Von Rock’n’Roll bis Rap hatten und haben wir jede Menge namhafter Künstler, die es oft von ganz unten bis nach oben schafften, sie alle aber brauchten eine Chance. Was hier auf dem Sampler ‚Rampenlicht‘ zu hören ist, klingt fröhlich und nachdenklich, es ist voller Begeisterung für Musik, bester Inspiration für Kreativität, es ist vor allem eigenständig und daher absolut authentisch. Ich wünsche dem Projekt und seinen Unterstützern viel Zeit und Möglichkeiten so weitermachen zu können, vor allem deshalb, weil solch ein guter Start hingelegt wurde. Tolle Talente in Baden-Baden! Macht weiter so!“

Rainer Lemke war nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre in unterschiedlichen Branchen und Positionen im Marketing tätig. Von 1990 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2013 war er Leiter Marketing und Unternehmenskommunikation der Itzehoer Versicherungen. Gemeinsam mit Fachleuten aus der Musikszene entwickelte er den „John Lennon Talent Award“, der im Dezember 1990 mit Genehmigung von Yoko Ono erstmals gestartet wurde. Für die Förderung junger Musiker/innen wurde das Unternehmen u.a. mit dem „Deutschen Kulturförderpreis“ ausgezeichnet.

Stefanie Bade

„Hut ab! Herausgekommen ist eine peppige CD mit Songs in einer erstaunlichen stilistischen Bandbreite: Von der Popballade über richtig coolen Rap bis hin zum harten Rock wird nicht einfach nur gecovert, sondern die Jugendlichen haben ihre Themen in Worte, Melodien und Rhythmen gepackt. Sie singen von ‚This is Our World‘, von Liebe und Träumen, und zeigen sich fasziniert von ‚New York‘. Man spürt, da stecken Arbeit und Herzblut gleichermaßen drin – und Talent. Das alles wird mit Lässigkeit, Witz und Selbstbewusstsein vorgetragen – und beeindruckt.  Der Rap ‚Gorge sachmi‘ zum Beispiel ist auch wegen seiner melodischen Sprache Farsi ein entspannter Sommerhit geworden. Das alles zeigt: Die musikalische Welt der Jugend ist bunt, vielfältig und international. Und wenn die Titel dann mit so viel erfrischender Spielfreude dargeboten werden, springt der Funke auch beim Hören über.“

Stefanie Bade studierte Neuere deutsche Literatur/Medienwissenschaften, Politikwissenschaft und Kulturmanagement in Marburg/Lahn und Ludwigsburg. Nach dem beruflichen Einstieg 1998 im Kulturamt Marbach a.N. wechselte sie nach Salzburg zu einer international tätigen Konzertdirektion. 2006 übernahm sie die Leitung der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Veranstaltungen am größten Freilichtmuseum Südbayerns und 2008 den Bereich Kultur der Stadt Kehl, dem neben Kulturbüro  auch Mediathek, Archiv und Museum zugeordnet sind.

Stephan Römer

„Eine liebevoll gestaltete Produktion bei der man merkt, wie kreativ und belebend der Austausch untereinander gewesen sein muss. Fernab von Stilkonformität und Zwängen werden hier tolle Harmonien und Melodien mit interessanten Texten geboten, die Wünsche und Träume transportieren und erstaunlich viel Tiefgründigkeit besitzen. Insgesamt ein tolles, absolut unterstützenswertes Projekt, bei dem Jugendliche ihre Kreativität fördern und ausleben können.“

Stephan Römer ist Filmkomponist und schreibt die Musik für die SWR Serie „Die Fallers“, sowie für viele andere TV-Formate wie „Eine Braut kommt selten allein“, „Krüger aus Almanya“ u.v.m. – er lebt in Offenburg, wo er auch sein Tonstudio betreibt.

Carlos Perón

„Eine Welt ohne Musik ist ein Fehler, das sagte schon Friedrich Nietzsche. Kein Fehler ist die CD ‚Rampenlicht‘ mit Jugendlichen aus Baden-Baden. Vergessen ist die strenge, verknöcherte Flötenlehrerin mit Dutt. Vergessen der Herr Gesangslehrer mit Hang zu schwülstigem Liedgut. Mit den Musikern und Produzenten Zeus B. Held und Savvas Zilelidis, sowie Projektleiter Jürgen Stark und anderen künstlerischen und kreativen Profis, steht den Jugendlichen ein starkes Team zur Verfügung, um die musikalischen Träume aus dem Nichts wahr werden zu lassen. Mit der heutigen modernen Digitaltechnik können die Teenager ihren eigenen Traumsong schöpfen. Es trifft harter Rock auf einen coolen Rap, Humor auf Träume, auch Weltmusik und Jazz-Anleihen sind zu hören. Herausgekommen ist eine besonders vielfältig gestaltete CD mit coolen Sounds und einem flotten Digipack. Dieses Projekt von musikbegeisterten Jugendlichen wird sicherlich Schule machen, so zukunftsweisend wie es ist.“

Carlos Perón ist ein Schweizer Musiker und Mitbegründer der Band Yello. Er gehört zu den bekanntesten Vertretern der elektronischen Musik, nicht nur im deutschsprachigen Raum. Neben seinen zahlreichen Solo-Projekten produzierte er bekannte Gruppen wie Wolfsheim oder komponierte die Musik für die Fernsehshow „Schmidteinander“ des TV-Entertainers Harald Schmidt.

Peter James

„Facebook, Freizeitindustrie, Sport und G8 fordern ihren Tribut: Immer weniger junge Menschen haben Zeit und Lust, zu musizieren, auch im Bereich der Popularmusik. Wen das stört (Eltern, Schule, Politik), der muss Angebote schaffen. Nachhaltige Angebote, die jungen Menschen nicht nur Arbeit und Pflichten auferlegen, sondern Spaß machen und zu hörbaren Erfolgen führen – wie zum Beispiel die ‚Rampenlicht‘-CD. Mehr-Generationen-Musik vom Feinsten: Zeitlos jung, authentisch, musikalisch kongenial unaufdringlich umgesetzt, mit genau solchen kleinen Schwächen, Ecken und Kanten, die belegen, mit wieviel Freude und Spaß alle dabei  waren: Pop2Go unterwegs im Leben.“

Peter James setzt sich seit Jahren für Musikförderung diesseits der Klassik ein. Seine bisherigen Stationen waren Hamburg und Berlin, als Teilhaber eines Musikverlages und einer Schallplattenfirma, als GVL-Beirat, Initiator und Vorstandsmitglied bei den deutschen und europäischen Tonträgerherstellerverbänden (VUT). Seit 2010 ist er Leiter des Popbüro Region Stuttgart, Vorstand der Popbüros Baden-Württemberg e.V. und Mitbegründer des Bundesverbandes Popularmusik e.V.

Bildquelle: Kinder- und Jugendbüro / www.kijub-baden-baden.de

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