Lernen mit allen Sinnen: 3 Filmabende zur Waldorfpädagogik

Was unterscheidet die Waldorfpädagogik von anderen pädagogischen Konzepten? Wie lernen Schüler an einer Waldorfschule und was macht diese Schulform aus, die es nun schon seit fast hundert Jahren gibt?

Acht Jahre lang ist die Regisseurin Maria Knilli diesen Fragen nachgegangen und hat eine Waldorfschulklasse in Landsberg am Lech begleitet. Herausgekommen ist eine beeindruckende Langzeitdokumentation darüber, was Lehrer und Lehrerinnen, Eltern und Schüler bewegt und motiviert, wie sie miteinander lernen und worauf es in der Waldorfpädagogik ankommt.

1. Teil: Guten Morgen, liebe Kinder!

Schreiben, lesen, rechnen. Ein Haus bauen, einen Acker pflügen. Theaterspielen, einen Sonnenaufgang malen. Was braucht ein Mensch, um zu lernen? Der erste Teil der achtjährigen Langzeit-Dokumentation über die Klasse 1-3 an einer Waldorfschule im bayerischen Landsberg am Lech zeigt, wie Schule heute sein kann.

Mittwoch, 11. April 2018, 19.30 Uhr, Freie Waldorfschule Rastatt e.V., Eintritt frei!

(BR 2017, 90 Minuten)

2. Teil: Eine Brücke in die Welt

Der zweite Teil der Langzeitdokumentation über eine Waldorfschulklasse beschäftigt sich mit dem vierten bis sechsten Schuljahr; einem Zeitraum, in dem das Klassenzimmer eine sich stets wandelnde Lernwerkstatt ist und die Kinder Schritt für Schritt das selbstständige Arbeiten üben. Der Film lässt dabei die äußere wie innere Entwicklung der Kinder miterleben und zeigt, wie aus hingebungsvollen Viertklässlern nachdenkliche und kritische Sechstklässler werden.

Mittwoch, 25. April 2018, 19.30 Uhr, Freie Waldorfschule Rastatt e.V., Eintritt frei!

(BR 2017, 90 Minuten)

3. Teil: Auf meinem Weg

Im dritten Teil der Langzeitdokumentation sind die Schülerinnen und Schüler inzwischen in der siebten und achten Klasse und mitten in der Pubertät. Sie gehen auf Distanz zur vertrauten Klassenlehrerin, suchen die Begegnung auf Augenhöhe. Mit beeindruckender Klarheit reflektieren die Jugendlichen vor der Kamera, was sie zum Lernen brauchen: tragende Beziehungen, echtes Interesse, persönliche Freiheit, spannende Herausforderungen, ausreichend Zeit. In berührenden Rückblenden macht Maria Knilli sichtbar, wie sich die Fähigkeiten der Schüler über acht Jahre entfalten.

Mittwoch, 16. Mai 2018, 19.30 Uhr, Freie Waldorfschule Rastatt e.V., Eintritt frei!

(BR 2017, 90 Minuten)

Bildquelle: Maria Knilli/BR

Freie Waldorfschule Rastatt e.V.

Ludwig-Wilhelm-Straße 10
76437 Rastatt

www.waldorfschule-rastatt.de